Endlich ein Termin: Warhammer-40.000-Kult-Animation „Astartes 2“ kommt im Dezember 2026
Es ist eine dieser Geschichten, die im Warhammer-Universum fast schon legendär sind: 2018 lud ein neuseeländischer 3D-Künstler namens Syama Pedersen ganz privat eine kurze, dialogfreie Animation von kämpfenden Space Marines ins Netz – und traf damit einen Nerv, wie ihn kaum jemand erwartet hatte. Games Workshop wurde aufmerksam, holte den Macher 2021 offiziell ins Boot und versprach eine Fortsetzung. Seitdem warten Fans auf „Astartes 2“, ohne dass sich groß etwas bewegte. Jetzt endlich gibt es Bewegung: Games Workshop hat einen Dezember-2026-Termin bestätigt, wie mehrere Fachmedien berichten.
Der lange Weg dorthin war zäh. Erst im Januar 2025 tauchte überhaupt ein erster Teaser auf, der lediglich einen 2026er-Zeitraum bestätigte, ohne Monat oder Tag zu nennen. <cite index="22-2">Der Teaser endete mit den Worten „Suffer Not The Alien To Live – 2026“</cite>, was Fans monatelang zum Rätseln brachte, ob die Serie sich thematisch um die Deathwatch dreht – jene Eliteeinheit aus Space Marines verschiedener Kapitel, die gemeinsam gegen außerirdische Bedrohungen kämpft. Interessant dabei: Games Workshop stellte klar, dass der Teaser <cite index="24-5">gar keine echten Ausschnitte aus der fertigen Animation zeigt, sondern eine Zusammenstellung von Szenen aus den früheren Leben der auftretenden Charaktere</cite> ist. Nun, mit dem bestätigten Dezember-2026-Fenster, bekommt das Ganze endlich Kontur.
In der Community sind die Reaktionen seit jeher enorm emotional. Als der erste Teaser 2025 online ging, überschlugen sich YouTube-Kommentare förmlich vor Begeisterung, und Reaktions-Videos großer Warhammer-YouTuber sammelten binnen kürzester Zeit Millionen Aufrufe. Fachseiten wie Wargamer und TheGamer betonen dabei immer wieder, dass die ursprüngliche Astartes-Serie mit ihrer <cite index="22-8">dialogfreien, hochenergetischen Machart</cite> auch ohne tiefes 40k-Lore-Wissen sofort funktioniert – genau das macht die Fortsetzung so breit erwartet. Gleichzeitig gibt es auch skeptische Stimmen: Einige Fans erinnern sich an frühere Fälle, in denen Games Workshop Fan-Projekte übernahm und diese anschließend im Sande verliefen, weshalb manche befürchteten, Syama Pedersen könnte ein ähnliches Schicksal ereilen. Andere wiederum verweisen darauf, dass die lange Entwicklungszeit seit 2021 auch bedeutet, dass hier mit deutlich größerem Budget und offizieller Unterstützung gearbeitet wurde – ein Umstand, der die Erwartungen an Umfang und Qualität zusätzlich hochschraubt.
Dass Games Workshop sich für diese Fortsetzung so viel Zeit lässt, sehen wir bei LOADOUT positiv statt kritisch: Das Original hat die Messlatte für Warhammer-Animation so hoch gelegt, dass ein hastig hingerotzter Nachfolger dem Franchise mehr geschadet als genützt hätte. Der Dezember-2026-Termin gibt der Community endlich einen konkreten Fixpunkt zum Vorfreuen – und zeigt, dass GW aus vergangenen Fehlern beim Umgang mit talentierten Fan-Creators gelernt hat.
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