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Industrie

Mick Gordon bringt den legendären Doom-Soundtrack erstmals live auf die Bühne

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09. August 2026 · IGN Articles ·

Zehn Jahre mussten Fans warten, jetzt wird es endlich wahr: Mick Gordon, der Mann hinter dem ikonischen Soundtrack von Doom 2016, bringt seine Musik erstmals in voller Länge auf eine Konzertbühne. Als Headliner des RADAR Festivals 2027 in Manchester wird der australische Komponist gemeinsam mit einer kompletten Live-Band und einem Orchester durch sein Werk rasen – inklusive seines legendären Eigenbau-Instruments, der sogenannten Doom Machine.

Die Veranstalter machen dabei klar, worauf sich das Publikum einstellen kann: Das wird kein DJ-Set und keine Tribute-Show. Vielmehr soll es der echte Komponist mit der echten Musik sein, so laut gespielt, wie es sich für Doom gehört. Bereits 2016 hatte Gordon bei den Game Awards eine kurze Medley-Version seiner Songs mit Unterstützung von Matt Halpern (Periphery) und Sonic Mayhem performt, doch ein vollständiges Konzert mit Orchester und Band gab es bislang noch nie. Auf der Setlist dürften Klassiker wie Rip & Tear, BFG Division und The Only Thing They Fear Is You nicht fehlen – Titel, die längst zu den bekanntesten Stücken der gesamten Videospielmusik-Geschichte zählen.

Gordon selbst erklärte gegenüber GameSpot, dass er seit Jahren versucht habe, ein solches Live-Format auf die Beine zu stellen, ehe RADAR-Organisator Joe James mit dem passenden Angebot auf ihn zukam. In der Fachpresse wird die Ankündigung als kleine Sensation gefeiert: Guitar World und Guitar.com zählen den Doom-Score bereits jetzt zu den bedeutendsten Metal-Kompositionen überhaupt, während GameSpot betont, dass Gordons Weggang von Entwickler id Software nach Doom Eternal lange Zweifel aufkommen ließ, ob eine solche Live-Performance jemals möglich sein würde. In der Community sorgt die Nachricht entsprechend für Begeisterung, gemischt mit der Erleichterung, dass ein seit zehn Jahren gehegter Fan-Wunsch endlich Realität wird.

🗣️ Einschätzung der Redaktion

Für uns bei LOADOUT ist das eine der spannendsten Ankündigungen aus der Schnittmenge von Gaming und Musik seit Langem – Gordons Doom-Sound hat Videospielmusik nachhaltig geprägt, und ein Live-Erlebnis mit Orchester und Doom Machine hat das Potenzial, ein echtes Gänsehaut-Event zu werden. Gleichzeitig bleibt abzuwarten, ob die Produktion der einzigartigen, hyperelektronischen Studio-Ästhetik live tatsächlich gerecht werden kann, denn das ist technisch alles andere als trivial. Wer die Chance hat, nach Manchester zu reisen, sollte sich das aus unserer Sicht aber definitiv nicht entgehen lassen.

Zur Originalquelle (IGN Articles) →

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