Kein KI-Chatbot: Infinity Ward dementiert Gerüchte um „Gunny“ in Modern Warfare 4
Kaum ist ein neues Feature angekündigt, schon kochen die Gerüchte hoch: Rund um das überarbeitete Gunsmith-System von Call of Duty: Modern Warfare 4 machte zuletzt die Behauptung die Runde, der virtuelle Waffenberater „Gunny“ sei in Wahrheit ein KI-gestützter Chatbot, der Spielerdaten verarbeitet oder gar generative KI nutzt. Für viele in der Community ein rotes Tuch, schließlich ist das Thema KI in Spielen aktuell extrem sensibel besetzt.
Infinity Ward hat dem nun deutlich widersprochen und die Vorwürfe als schlicht falsch zurückgewiesen – nicht zum ersten Mal, wie der Entwickler betont. Offenbar handelt es sich bei Gunny um ein klassisches, fest programmiertes Empfehlungssystem, das Spielern beim Zusammenstellen von Loadouts hilft, ohne dabei auf lernende KI-Modelle oder Chatbot-Technologie zurückzugreifen. Die Bezeichnung als „Assistent“ scheint bei einigen Fans offenbar zu Missverständnissen geführt zu haben, die sich dann in Foren und sozialen Netzwerken verselbstständigt haben.
Warum das für die Community überhaupt eine Rolle spielt? KI ist in der Gaming-Branche derzeit ein Reizthema – von Sorgen um Jobverluste bei Entwicklern bis hin zu Bedenken über Datennutzung und Kreativität. Ein Klarstellungsversuch wie dieser zeigt, wie vorsichtig große Studios inzwischen kommunizieren müssen, um Vertrauen nicht zu verspielen. Für Spieler:innen bedeutet die Entwarnung vor allem eins: Gunsmith bleibt ein reines Gameplay-Tool ohne versteckte KI-Agenda – zumindest laut offizieller Aussage von Infinity Ward.
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