Deal besiegelt: Electronic Arts gehört jetzt offiziell Saudi-Arabien
Es ist offiziell: Electronic Arts hat den 55-Milliarden-Dollar-Deal mit dem Konsortium aus dem saudi-arabischen Staatsfonds Public Investment Fund (PIF), der Beteiligungsgesellschaft Silver Lake und Jared Kushners Affinity Partners abgeschlossen. Der Publisher hinter EA Sports FC, Battlefield und Die Sims wird damit von der Nasdaq genommen und geht komplett in Privatbesitz über. EA-Aktionäre erhalten dafür 210 US-Dollar je Aktie in bar. Nach EA-eigenen Angaben handelt es sich um den größten reinen Barkauf eines börsennotierten Unternehmens durch Finanzinvestoren überhaupt.
Wie bereits im Vorfeld bekannt, sichert sich der PIF durch die Transaktion faktisch die Kontrolle über EA: Berichten zufolge soll der saudische Staatsfonds rund 93 Prozent der Anteile halten, während Silver Lake und Affinity Partners nur kleinere Anteile übernehmen. CEO Andrew Wilson bleibt an der Spitze des Unternehmens, das weiterhin von Redwood City aus operieren soll. Unbestätigt bzw. noch offen ist, welche konkreten Auswirkungen die neue Eigentümerstruktur langfristig auf Studios, Personal und Spieleinhalte haben wird — Kritiker befürchten angesichts der Menschenrechtsbilanz Saudi-Arabiens Einfluss auf progressive Inhalte etwa bei Marken wie Die Sims, während EA selbst betont, die Unternehmenswerte blieben unverändert.
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