EA-Übernahme abgeschlossen: Saudi-Fonds PIF, Silver Lake und Kushners Affinity Partners besitzen jetzt Electronic Arts
Electronic Arts hat den Abschluss seiner Übernahme durch ein Konsortium aus Saudi-Arabiens Staatsfonds PIF, der Beteiligungsgesellschaft Silver Lake und Jared Kushners Affinity Partners bestätigt. Der Deal im Wert von rund 55 Milliarden US-Dollar wurde nach Handelsschluss vollzogen, EA-Aktionäre erhalten 210 US-Dollar pro Aktie in bar, das Papier wurde von der Nasdaq genommen. Damit ist EA nun ein privates Unternehmen und gehört zu einem Konsortium, in dem PIF laut Berichten rund 93,4 Prozent der Anteile hält.
CEO Andrew Wilson bleibt an der Spitze und sprach von einem bedeutsamen Moment für die Belegschaft, betonte zudem: "We're entering this next chapter from a position of strength with partners who share our vision and ambition." Die Übernahme war bereits im September 2025 angekündigt und im Dezember von den Aktionären abgesegnet worden, zog sich wegen behördlicher Prüfungen aber deutlich länger hin als ursprünglich geplant. Es gilt als größte durch Private Equity finanzierte Übernahme der Geschichte. Was die neue Eigentümerstruktur konkret für künftige EA-Titel und Studios bedeutet, ist bislang nicht offiziell kommuniziert und bleibt vorerst Spekulation.
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