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Konsolen · Call of Duty

CoD: Modern Warfare 4 übernimmt Low-SBMM-Playlists aus Black Ops 7 in die Beta

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26. July 2026 · PCGamer latest ·

Kaum ein Thema spaltet die Call-of-Duty-Community so zuverlässig wie das leidige Skill-Based Matchmaking. Jetzt hat Activision über den offiziellen X-Account von Call of Duty verkündet, wie es mit dem Matchmaking-System weitergeht – und für viele Fans dürfte das eine gute Nachricht sein. <cite index="1-6">Man habe im vergangenen Jahr durch Spielerdaten und Community-Feedback viel über das Multiplayer-Matchmaking gelernt, hieß es, verstärkt durch die positive Resonanz auf die Neuauflagen von Black Ops und Black Ops 2 sowie auf Black Ops 7.</cite> Die Konsequenz: <cite index="1-7,1-8">Die offenen Playlists mit minimaler Skill-Berücksichtigung bleiben nicht nur in Black Ops 7 erhalten, sondern wandern auch direkt in die kommende Modern-Warfare-4-Beta.</cite>

Parallel dazu bekommt Black Ops 7 mit Season 5 noch ein zweites System spendiert. <cite index="1-9,1-10">Für Modi wie Black Ops Classic, Quick Play und Party Games führt Activision ein neues Matchmaking ein, das sich an Black Ops und Black Ops 2 orientiert und laut den Entwicklern auf smarterem Team-Balancing, größerer Match-Vielfalt und volleren Lobbys basieren soll – inklusive besserer Behandlung von gemischten Level-Partys.</cite> Wichtig dabei: Die bestehenden Open-Playlists verschwinden dadurch nicht, sie laufen einfach weiter, während das neue "Classic"-System als zusätzliche Option dazukommt. Wer die MW4-Beta selbst ausprobieren will, kann das ab dem 21. August tun: <cite index="20-1">Die Beta läuft vom 21. bis 25. August für Vorbesteller und vom 28. August bis 1. September für alle</cite>, bevor der Vollpreis-Release am 23. Oktober folgt.

Dass Activision beim Matchmaking so vorsichtig herumtastet, hat einen guten Grund: Die Community ist seit Jahren tief gespalten. Als Treyarch vor dem Launch von Black Ops 7 ankündigte, offenes Matchmaking mit kaum Skill-Gewichtung zum Standard zu machen, feierten SBMM-Gegner das als späten Sieg – ein bekannter CoD-Insider kommentierte damals sogar, es habe <cite index="15-9,15-10">Modern Warfare 2019 die strengere SBMM eingeführt und diese sei über sechs Jahre in jedem Call of Duty enthalten gewesen, bis Black Ops 7 sie 2025 entfernte</cite>. Ganz so einfach ist die Geschichte aber nicht: Andere Berichte zeigen, dass etliche Spieler nach dem Launch freiwillig zu den SBMM-lastigen Standard-Playlists zurückkehrten, weshalb Activision diese Option in den Menüs sogar prominenter platzierte – ein Hinweis darauf, dass "kein SBMM" eben nicht die einhellige Meinung der gesamten Spielerschaft ist. Hinzu kommt eine gewisse Skepsis in Teilen der Community, ob Activision es mit dem entschärften Matchmaking wirklich dauerhaft ernst meint, nachdem es rund um die Weihnachtszeit erneut Vorwürfe gab, das Studio habe die Skill-Gewichtung heimlich wieder hochgeschraubt.

🗣️ Einschätzung der Redaktion

Dass Activision hier zwei Systeme parallel testet, statt einfach eine Lösung durchzudrücken, zeigt vor allem eins: Nach Jahren der Kritik traut sich der Publisher nicht mehr, SBMM einseitig zu diktieren – aus unserer Sicht der richtige, wenn auch überfällige Schritt. Trotzdem bleibt die Frage, wie lange die spielerfreundlichen Open-Playlists tatsächlich Priorität behalten, sobald die Umsatzzahlen ins Spiel kommen. Wir sind gespannt, ob sich das Classic-inspirierte System in der MW4-Beta als echte Alternative etabliert oder am Ende doch nur ein weiterer Testballon bleibt.

Zur Originalquelle (PCGamer latest) →

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