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PC

Moonlight Peaks im Test: Vampir-Farmsim mit stumpfen Zähnen

Hype-Meter
35%
15. July 2026 · PCGamer latest

Die Mischung klingt eigentlich unwiderstehlich: Man verlässt die Sonne, zieht als Vampir aufs Land und kümmert sich fortan um Felder, Tiere und ein beschauliches Anwesen – nur eben nachts und mit deutlich mehr Blut im Spiel. Moonlight Peaks wollte genau diese schräge Kombination aus gemütlichem Farmsim und Gothic-Fantasy liefern. Auf dem Papier ein potenzieller Geheimtipp für alle, die von Stardew Valley & Co. genug haben und mal etwas Düsteres suchen.

In der Praxis bleibt laut aktuellem Test von PC Gamer aber genau das aus, was das Konzept eigentlich ausmachen sollte: der Biss. Statt eines frischen, morbiden Twists auf das altbekannte Farming-Formel wirkt das Spiel eher wie eine hübsch verkleidete Standardkost. Die Vampir-Thematik bleibt oberflächlich, richtige Konsequenzen oder interessante Mechaniken rund ums Blutsaugerdasein sucht man weitgehend vergebens – am Ende dreht sich vieles doch nur ums klassische Pflügen, Pflanzen und Ernten, nur eben mit Fledermaus-Ambiente drumherum.

Für Fans ruhiger Lebenssimulationen mag das trotzdem einen entspannten Zeitvertreib abgeben, gerade wenn man auf die stimmungsvolle nächtliche Optik steht. Wer aber gehofft hatte, dass Moonlight Peaks das Genre mit echtem Grusel-Flair aufmischt und dem Farmsim-Trend eine originelle Facette hinzufügt, dürfte enttäuscht werden. Das Spiel zeigt einmal mehr, wie schwer es ist, ein an sich cleveres Setting auch spielerisch konsequent umzusetzen – Ideen allein reichen eben nicht, wenn am Ende die Umsetzung zahnlos bleibt.

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