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Yoshi-P bremst Remake-Träume: FF6, FF8 und FF9 bräuchten vier bis fünf Teile

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28. July 2026 · IGN Articles ·

Auf dem Final Fantasy 14 Fan Festival in Berlin holte sich Yoshi-P prominenten Besuch auf die Bühne: FF7-Remake-Regisseur Naoki Hamaguchi setzte sich für eine 75-minütige Gesprächsrunde namens „Naoki's Room“ dazu. Neben Ankündigungen zum FF7-Crossover in FF14 fiel dabei ein Satz, der vielen Fans der alten PlayStation-Ära einen Dämpfer verpasst haben dürfte.

Auf die Frage, ob nach dem Erfolg der FF7-Remake-Trilogie nicht auch klassische Teile wie Final Fantasy 6, 8 oder 9 eine Neuauflage verdient hätten, wurde Yoshi-P deutlich. <cite index="3-1,3-2,3-3,3-4">Er erklärte, dass es zwar Nachfrage von Spielerinnen und Spielern gebe, der Aufwand für ein solches Projekt angesichts des Umfangs des Spiels aber immens wäre. „Schaut euch Final Fantasy 6 an</cite>“, so sein Beispiel <cite index="3-4">, das Spiel sei unglaublich groß und der Umfang schlicht gewaltig</cite>. Dieselbe Argumentation, ergänzte er, treffe genauso auf Final Fantasy 8 und 9 zu. Sein Fazit: <cite index="3-5">Würde man diese Titel tatsächlich neu auflegen, müsste man sie wohl in vier oder sogar fünf Einzelspielen veröffentlichen.</cite> Damit wäre jedes dieser Remake-Projekte sogar noch umfangreicher als die dreiteilige FF7-Saga.

Die Fachpresse reagierte prompt und unisono ernüchtert. Mehrere Portale griffen die Aussage auf und lasen sie als klares Signal, dass groß angelegte Remakes im FF7-Stil für diese Titel faktisch vom Tisch sind – manche Berichte erinnerten dabei auch daran, dass angeblich ein FF9-Remake-Projekt intern bereits eingestellt wurde. <cite index="1-10,1-11">Reportern zufolge sei das Projekt irgendwann stillschweigend beerdigt worden, möglicherweise weil man erkannte, dass es fünf Spiele bräuchte, um die Geschichte von FF9 neu zu erzählen – ein Team hätte damit anderthalb Jahrzehnte beschäftigt gewesen.</cite> Ein Kommentator merkte zudem an, er könne <cite index="5-1,5-2">Yoshi-P nur zustimmen, gerade bei Final Fantasy 6, das trotz SNES-Beschränkungen zu den größten 16-Bit-JRPGs überhaupt zähle, mit gewaltigem Charakter-Ensemble und zwei unterschiedlichen Weltkarten.</cite> In der Community zeigt sich ein gespaltenes Bild: Manche Fans akzeptierten das Argument sofort und erklärten in Kommentarspalten, sie würden künftig auf Remake-Forderungen für diese Titel verzichten, andere in Foren wie ResetEra sehen die Sache kritischer und würden ein waschechtes Action-Kampfsystem à la FF7 für FF6 ohnehin ablehnen – zumal manche die sinkenden Verkaufszahlen von Rebirth als Warnsignal werten, dass immer größere, aufgeteilte Remake-Projekte beim Publikum nicht automatisch besser ankommen. Interessant am Rande: Hamaguchi selbst bekannte, dass ausgerechnet Final Fantasy 6 ihn einst zum Spieleentwickler gemacht habe.

🗣️ Einschätzung der Redaktion

Aus unserer Sicht ist Yoshi-Ps Rechnung nachvollziehbar, aber auch ein bequemes Argument, um Erwartungen frühzeitig zu dämpfen. Die FF7-Trilogie hat gezeigt, wie sehr aufgeblähte Umsetzungen alte Klassiker sowohl begeistern als auch spalten können – ein Fünf-Teile-Mammutprojekt für FF6, FF8 oder FF9 wirkt da eher wie eine Drohung als ein Versprechen. Wir hoffen, dass Square Enix stattdessen mutigere, kompaktere Ansätze wie bei den Pixel Remastern oder Dioramen-Stilen à la Fantasian in Betracht zieht, statt die Ideen ganz zu beerdigen.

Zur Originalquelle (IGN Articles) →

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