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Game of Thrones: War for Westeros zeigt erstes Gameplay – Lannister-Truppen brennen lichterloh

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13. August 2026 · IGN Articles ·

Nach monatelanger Funkstille meldet sich Game of Thrones: War for Westeros mit einem ersten echten Gameplay-Ausschnitt zurück – und der hat es in sich. In den von IGN veröffentlichten Szenen bekommen Lannister-Truppen die volle Breitseite eines feuerspeienden Drachen ab und gehen buchstäblich in Flammen auf. Ein kurzer, aber eindrucksvoller Vorgeschmack darauf, wie brutal die Materialschlachten in der Echtzeit-Strategie von Entwickler PlaySide Studios ausfallen sollen.

Wer mehr sehen will, muss sich noch etwas gedulden: Der ausführliche Gameplay-Trailer wird erst auf der Gamescom nachgereicht, genauer gesagt bei der Opening Night Live am 24. August. Dort sollen laut Entwicklerangaben Details zu Fraktionen, Helden, Kampfmechaniken und Einheitenverhalten im Mittelpunkt stehen. Spieler:innen werden eine der vier großen Streitmächte übernehmen können – House Stark, House Lannister, House Targaryen oder die Armee der Untoten unter dem Night King – und dabei Infanterie, Kavallerie, Belagerungswaffen, Riesen und eben Drachen ins Feld führen. Bekannte Schauplätze wie die Mauer, Königsmund oder die neu vorgestellte Karte Ashemark sollen als Kulisse für die Materialschlachten dienen. Besonders spannend: Jede Fraktion soll eigene Helden mit individuellen Fähigkeiten und Buffs mitbringen, von Jon Snow, der lieber an der Front kämpft, bis zu Tywin Lannister, der als taktischer Befehlshaber im Hintergrund die Fäden zieht.

Ursprünglich sollte War for Westeros bereits 2026 erscheinen, PlaySide hat den Release-Termin inzwischen jedoch auf Anfang 2027 verschoben, um dem Spiel mehr Feinschliff zu gönnen. In der Community, etwa auf Reddit, wurde diese Verzögerung überraschend gelassen aufgenommen – viele Fans vergleichen das Spiel ohnehin mit dem Kult-Strategietitel Battle for Middle-earth II und hoffen auf ein ähnliches Spielgefühl, weshalb ihnen zusätzliche Entwicklungszeit lieber ist als ein overhasteter Release. Fachmedien wie PC Gamer sehen den Titel als durchaus soliden RTS-Ansatz, äußern aber auch Zweifel, ob nach dem umstrittenen Serienfinale überhaupt noch genug Begeisterung für ein neues Game-of-Thrones-Projekt vorhanden ist. Andere Stimmen, etwa von Vice, sind dagegen regelrecht euphorisch und sehen in War for Westeros den ersehnten spirituellen Nachfolger großer Fantasy-Strategiespiele.

🗣️ Einschätzung der Redaktion

Aus unserer Sicht ist die Kombination aus klassischem RTS-Fundament und dem popkulturellen Schwergewicht Game of Thrones genau das, was dem Genre gerade fehlt – vorausgesetzt, PlaySide löst das Versprechen mit spielerischer Tiefe ein und bleibt nicht nur bei hübscher Lizenz-Fassade stehen. Die Verschiebung auf 2027 sehen wir positiv, denn gerade bei Strategiespielen entscheidet oft das Balancing über Erfolg oder Flop. Wenn die Entwickler die politische Intrige der Vorlage tatsächlich spielmechanisch einbinden, könnte hier mehr entstehen als nur ein weiteres Lizenzspiel im Windschatten der Serie.

Zur Originalquelle (IGN Articles) →

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