Olivia Rodrigo landet in Fortnite – und die Community streitet sofort über ihr Gesicht
Es war eines der am meisten herbeigesehnten Popstar-Crossovers der letzten Monate, jetzt ist es tatsächlich passiert: Olivia Rodrigo ist offiziell Teil der Fortnite Icon Series. Den Startschuss gab ein gemeinsamer Instagram-Post von Epic Games und der Sängerin, der mit einem animierten Teaser die Ankunft der Künstlerin ankündigte. Die kurze Sequenz zeigt eine gezeichnete Version von Rodrigo auf einer Gartenschaukel, inspiriert vom Artwork ihres dritten Studioalbums 'You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love'. Der Look greift bewusst die pinke Diner-Ästhetik des Covers auf, ergänzt um einen weißen Kragen und Knopfleiste, die dem Outfit eine fast schon nostalgische Note verleihen. <cite index="12-4,12-5,12-6">Rodrigos Teaser bestätigt damit, dass der kommende Fortnite-Skin auf dem Outfit basiert, das sie auf dem Cover trägt – ein Look, der an eine altmodische Diner-Kellnerin erinnert, mit einem rosa Minikleid, weißem Peter-Pan-Kragen und passenden Ärmelaufschlägen.</cite>
Konkret bekommen Spielerinnen und Spieler nicht nur einen, sondern gleich zwei komplette Looks spendiert. <cite index="13-4,13-5">Neben dem pinken 'Lover Girl'-Kleid, das sich am neuen Album orientiert, gibt es eine blaue Cheerleader-Uniform mit langen schwarzen Handschuhen, angelehnt an das Musikvideo zu 'Good 4 U', dazu eine mit Stickern beklebte lila E-Gitarre, eine aufgemotzte Benzinkanister-Rückenausrüstung, ein 'OR'-Mikrofonständer und Schmetterlingsflügel.</cite> Wer alles auf einmal haben will, greift zum Bundle für 3.200 V-Bucks, einzelne Skins gibt es für 1.500 V-Bucks. Dazu kommen gleich vier Jam Tracks fürs Festival-Modus – darunter 'Drop Dead', 'Deja Vu' und 'Vampire' – und wer keinen Cent ausgeben möchte, findet Rodrigo sogar als begehbare NPC-Figur auf der Chapter-7-Season-3-Karte, bei der sich kostenlose Extras wie ein exklusiver Ladebildschirm freischalten lassen. Das komplette Paket bleibt allerdings nur bis zum 25. Juli 2026 im Item Shop verfügbar, danach verschwinden die Cosmetics wieder aus dem Angebot.
Spannend wird es beim Blick in die Community: Die Begeisterung ist riesig, gleichzeitig hagelt es aber auch Kritik. Mehrere Fachmedien berichten, dass die Diskussion rund um die Enthüllung schnell weg von den Outfits und hin zur reinen Gesichtsähnlichkeit gerutscht ist. <cite index="15-5,15-6,15-7">Statt über die Cosmetics selbst zu sprechen, verschob sich die Debatte schnell auf Rodrigos Gesichtszüge, da viele Spieler:innen kritisierten, der Icon-Series-Skin treffe ihr Aussehen nicht so präzise wie frühere Promi-Kollaborationen – vor allem im Vergleich zum breit gelobten Sabrina-Carpenter-Skin.</cite> Auch in den Kommentarspalten unter dem offiziellen Ankündigungspost gingen die Meinungen auseinander: Neben Vorfreude und Scherzen über das eigene Portemonnaie gab es eben auch Stimmen, die fanden, <cite index="11-2,11-3">die Sängerin werde zwar geliebt, aber der Skin sehe schrecklich aus und treffe ihr Aussehen nicht richtig.</cite> Andere Berichte sprechen von einer regelrecht gespaltenen Fanbase, bei der ein Teil der Community begeistert ist, während der Rest sich erst noch an die digitale Version ihres Idols gewöhnen muss.
Aus unserer Sicht zeigt der Fall exemplarisch, wie riskant Promi-Skins mittlerweile geworden sind: Die Messlatte liegt nach Treffern wie Sabrina Carpenter extrem hoch, und schon kleine Abweichungen bei der Gesichtsmodellierung sorgen für einen Shitstorm, der die eigentlich starke Ausstattung mit zwei Outfits, vier Songs und Gratis-NPC-Content komplett überschattet. Inhaltlich ist das Rodrigo-Paket sogar überdurchschnittlich umfangreich – Epic hätte sich mit etwas mehr Feintuning am Charaktermodell viel Diskussionsstoff sparen können. Für Fans lohnt sich der Blick trotzdem, schon allein wegen der Musik im Festival-Modus, aber wer auf Fotorealismus hofft, dürfte etwas enttäuscht werden.
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