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Konsolen · Call of Duty

Black Ops 7: Der Camo-Grind ist da – und er ist brutaler als je zuvor

Hype-Meter
46%
24. July 2026 · Dot Esports ·

Kaum ist ein neues Call of Duty draußen, beginnt für viele Spieler:innen das eigentliche Endgame: der Camo-Grind. In Black Ops 7 warten pro Waffe satte 16 Skins darauf, freigeschaltet zu werden – und laut den ersten kompletten Checklisten aus der Community teilt sich das Ganze im Multiplayer in drei Stufen: Neun Military-Camos für simple Kill- und Headshot-Aufgaben, drei Special-Camos mit waffenspezifischen Herausforderungen und obendrauf vier Mastery-Camos, die erst nach dem Sammeln aller anderen Skins winken.

Am Ende der Fahnenstange steht Singularity, der reaktive Königs-Skin, der sich automatisch freischaltet, sobald man die Tempest-Stufe auf 30 verschiedenen Waffen erreicht hat – ein knallharter Abschluss ohne eigene Extra-Challenge, dafür aber mit maximalem Zeitaufwand davor. Wer sich fragt, warum der Grind dieses Jahr besonders zäh wirkt, hat recht: Rechnet man alle vier Modi – Multiplayer, Kampagne, Zombies und Warzone – zusammen, kommt Black Ops 7 auf sage und schreibe 136 einzelne Mastery-Camo-Varianten über alle Waffen hinweg.

In der Fachpresse sorgt genau das für gemischte Reaktionen. PC Gamer bezeichnete das System bereits als einen der größten Grinds, die die Reihe je gesehen hat, weil man dieses Jahr zusätzlich noch die Kampagne und mehrfaches Weapon-Prestige durchspielen muss, um alles abzuräumen. Gleichzeitig betonen mehrere Guides, dass der eigentliche Ablauf – Headshots, Doppelkills, Killstreaks ohne zu sterben – vertraut bleibt und sich passiv im normalen Match-Alltag erledigen lässt. Die Diskussion trifft auf ein Spiel, das ohnehin schon mit einer eher lauwarmen Aufnahme kämpft: Black Ops 7 gilt bei vielen Fans als bislang am schlechtesten bewerteter Teil der Serie auf Metacritic, während Kampagnenkritik und schwächere Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorgänger die Marketing-Abteilung eher ruhig gehalten haben. Der Multiplayer-Teil selbst kommt in Reviews aber vergleichsweise gut weg – solide, vertraut, aber eben auch "mehr vom Gleichen", wie es etwa Tom's Guide formulierte.

🗣️ Einschätzung der Redaktion

Aus unserer Sicht ist der Camo-Grind längst mehr Marketing-Strategie als Spielspaß-Feature – er soll die Leute bei der Stange halten, egal wie die Kampagne oder das große Ganze ankommt. Dass Treyarch die Messlatte dieses Jahr auf 136 Varianten hochschraubt, wirkt in Anbetracht der ohnehin schon kritischen Stimmen zum Spiel fast trotzig. Wer Bock auf stundenlanges Grinden hat, wird hier definitiv satt – alle anderen dürfen sich getrost auf die schicken Basis-Skins beschränken und den Rest getrost auslassen.

Zur Originalquelle (Dot Esports) →

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