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Zehn Jahre später und immer noch unerreicht: Warum Red Faction: Guerrilla die beste Zerstörung im Gaming bleibt

Hype-Meter
45%
26. July 2026 · PCGamer latest ·

Manche Spiele altern wie guter Wein, andere wie ein Meme – Red Faction: Guerrilla schafft beides gleichzeitig. Die Geschichte um Marsrebell Alec Mason war schon 2009 Standardkost und ist es auch in der aufpolierten Re-Mars-tered-Fassung geblieben. Doch das spielt kaum eine Rolle, denn das eigentliche Herzstück des Spiels ist nach wie vor konkurrenzlos: Gebäude fallen hier nicht einfach nach Skript zusammen, sondern brechen physikalisch nachvollziehbar in sich zusammen, je nachdem wo und wie man sie trifft.

Genau dieses Feature, bekannt als Geo-Mod-Technologie, sorgt dafür, dass ein simpler Vorschlaghammer und ein paar Sprengsätze reichen, um stundenlangen Spaß zu garantieren. Wände bröckeln, Stützpfeiler brechen, ganze Wolkenkratzer stürzen ineinander und reißen dabei mit etwas Glück gleich die Nachbarbebauung mit in den Abgrund. Fachpresse wie PC Gamer hebt genau das hervor: Während Fahrverhalten, Gunplay und Story eher durchschnittlich bis unspektakulär ausfallen, <cite index="7-7,7-8,7-9,7-10">macht Guerrilla eine Sache richtig gut, obwohl es ansonsten ein wenig inspiriertes Open-World-Spiel mit okayem Fahrverhalten, unbeeindruckendem Geballer und einer langweiligen Geschichte ist – selbst der Mars sieht nicht besonders hübsch aus.</cite> Trotzdem reicht laut demselben Test allein das Umlegen von Gebäuden, um das komplette Spiel zu tragen.

Auch andere Portale und die Community stimmen in den Chor ein. Nintendo Life etwa attestiert dem Spiel, dass es fast jede Nebenaktivität allein durch die ungescriptete Zerstörung aufwertet, selbst wenn Teile der offenen Welt eher leer wirken. Auf Steam diskutieren Spieler:innen seit Jahren, warum kein anderes Studio ernsthaft nachgezogen hat – manche vergleichen es mit Battlefield, kommen aber zu dem Schluss, dass dortige Zerstörung eher vorgefertigt wirkt, während Red Factions System jede Wand einzeln berechnet. Kritischere Stimmen merken zwar an, dass sich das Missionsdesign wiederholt und die spätere Spielhälfte kaum neue Impulse liefert, doch selbst dort überwiegt am Ende die Begeisterung für den Zerstörungsspaß, der laut Metacritic-Nutzer:innen auch neun Jahre nach Release noch immer als großer Pluspunkt gilt.

🗣️ Einschätzung der Redaktion

Aus unserer Sicht ist es fast schon tragisch, wie selten die Branche das Rad seit Red Faction: Guerrilla neu erfunden hat – kein AAA-Titel hat seitdem physikbasierte Zerstörung so konsequent zum zentralen Gameplay-Element gemacht. Wer nie ein Gebäude in diesem Spiel hat einstürzen sehen, verpasst tatsächlich eines der befriedigendsten Gameplay-Erlebnisse der letzten 15 Jahre, ganz egal wie belanglos die Story drumherum ist. Ein würdiger Nachfolger mit moderner Technik wäre überfällig – und genau deshalb bleibt die Sehnsucht nach Geo-Mod 3.0 in der Community bis heute so groß.

Zur Originalquelle (PCGamer latest) →

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