Marathon bekommt PvE-Modus: Das steckt hinter „Vault Breaker“
Marathon galt bislang als knallharter PvP-Extraction-Shooter, bei dem sich Spieler:innen vor allem gegenseitig das Leben schwer machen. Mit „Vault Breaker“ schlägt Bungie nun aber einen anderen Weg ein und testet erstmals einen Modus, der komplett auf Umgebungsgegner statt auf menschliche Konkurrenz setzt. Wer bislang vor allem wegen der nervenaufreibenden Spieler-gegen-Spieler-Kämpfe zurückgeschreckt ist, bekommt damit eine ganz neue Möglichkeit, sich der Marathon-Welt zu nähern.
Im Kern bleibt das Grundprinzip erhalten: Spieler:innen dringen in gefährliches Gebiet vor, sammeln Loot und versuchen, mit ihrer Beute wieder zu entkommen. Der entscheidende Unterschied bei Vault Breaker ist jedoch, dass die Bedrohung nicht mehr von anderen Runner-Teams ausgeht, sondern ausschließlich von KI-gesteuerten Gegnern und Umgebungsgefahren. Das nimmt einen Großteil des unberechenbaren Risikofaktors aus dem Spiel, den PvP-Begegnungen sonst mit sich bringen, und erlaubt es, sich stärker auf Taktik, Erkundung und das Beute-Management zu konzentrieren.
Für Bungie ist dieser Test ein cleverer Schachzug: Extraction-Shooter leben von einer hohen Einstiegshürde, die viele potenzielle Fans abschreckt, sobald sie merken, dass sie ständig von erfahreneren Spieler:innen überrumpelt werden können. Ein PvE-Modus wie Vault Breaker könnte genau diese Zielgruppe abholen, die den Nervenkitzel des Loot-Sammelns mag, aber nicht ständig Angst vor dem nächsten Hinterhalt haben will. Sollte der Modus gut ankommen, ist es gut möglich, dass er dauerhaft ins Spiel integriert wird und Marathon damit eine deutlich breitere Spielerschaft erschließt, als es ein reiner PvP-Titel je könnte.
Zur Originalquelle (Dot Esports) →
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