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PC · GTA

Rockstar öffnet sich für Nicht-RP-Content: Neue Ära für FiveM eingeläutet

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01. August 2026 · RockstarINTEL ·

FiveM war jahrelang praktisch gleichbedeutend mit einem Wort: Roleplay. Wer an die inoffizielle Multiplayer-Plattform für GTA V dachte, sah sofort Polizeistreifen, Anwaltskanzleien und dramatische Verhörszenen vor sich. Doch offenbar will Rockstar Games genau dieses Klischee jetzt aufbrechen. Laut Informationen, die FiveM-Content-Creators zugespielt wurden, arbeiten Rockstar und die Plattform-Betreiber von Cfx.re aktiv daran, mehr Non-GTA-RP-Projekte in den Vordergrund zu rücken.

Der Gedanke dahinter ist simpel, aber clever: <cite index="1-2,1-3">Obwohl die meisten Leute FiveM sofort mit GTA-Roleplay verbinden, gibt es tatsächlich jede Menge Server und Inhalte, die gar nicht auf diesen Modus ausgelegt sind. Nicht jeder will schließlich roleplayen.</cite> Rockstar scheint deshalb auf sogenannte Pick-up-and-play-Modi zu setzen, die Server-Betreiber quasi als Baukasten nutzen können, um darauf eigene Ideen aufzubauen, statt bei null anzufangen. Das soll nicht nur mehr Abwechslung ins FiveM-Universum bringen, sondern auch dafür sorgen, dass neue Projekte schneller live gehen können.

Als erstes prominentes Beispiel wird das StreetKings Framework genannt – ein Rennspiel-Modus, der spürbar von Rockstars eigenem Midnight Club sowie der goldenen Ära der Arcade-Racer inspiriert ist. <cite index="1-8,1-9">Es handelt sich um ein komplett progressionsbasiertes Erlebnis, bei dem das eigene Auto zur Identität wird und jeder Fortschritt durch tatsächliches Gameplay erspielt werden muss.</cite> Entwickelt wurde das Ganze von den Moddern Envi-Scripts und 919Design. Laut Berichten russischer Fachmedien bekam das Team dafür nicht nur eine Bühne, sondern auch handfeste Unterstützung: Das Projekt wurde in die offizielle txAdmin-Sektion für beliebte Server-Vorlagen aufgenommen und erhielt zudem einen eigenen, offiziell hervorgehobenen Server auf der FiveM-Startseite. Rockstar kündigte demnach an, diesen Kurs fortzusetzen und künftig gezielt mit Drittentwicklern zusammenzuarbeiten, um neue Zielgruppen für die Plattform zu gewinnen.

Diese Meldung reiht sich in eine längere Geschichte ein, in der Rockstar seine einst feindselige Haltung gegenüber Moddern komplett über den Haufen geworfen hat. Noch 2015 hatte man FiveM offiziell als Piraterie-Werkzeug bezeichnet und Accounts gesperrt. Seit der Übernahme von Cfx.re im August 2023 hat sich das Bild jedoch komplett gedreht: Fachmedien wie Kotaku ordneten den Schritt damals als klares Signal ein, dass Rockstar die riesige, selbstorganisierte RP-Szene lieber offiziell einbinden als bekämpfen will – gerade mit Blick auf GTA 6. In der Community selbst gibt es traditionell gemischte Reaktionen auf Rockstars wachsenden Einfluss: Einerseits freuen sich viele über mehr Stabilität, offizielle Unterstützung und potenziell neue Plattformen wie Konsolen, andererseits gab es nach der Übernahme auch Kritik, etwa als plötzlich reale Automarken und importierte Maps aus rechtlichen Gründen verboten wurden. Die neue Offenheit für Non-RP-Inhalte könnte nun als Versuch gelesen werden, genau dieses Spannungsfeld zu entschärfen, indem man der Community mehr kreative Freiheit statt neuer Verbote bietet.

🗣️ Einschätzung der Redaktion

Wir finden diesen Schritt clever: Rockstar hat längst erkannt, dass FiveM viel mehr Potenzial hat als nur endlose Polizei-Roleplay-Server, und öffnet die Plattform jetzt gezielt für frischen Wind. Gerade Projekte wie StreetKings zeigen, dass die eigentliche Stärke der Community schon immer in ihrer Kreativität abseits ausgetretener Pfade lag. Wenn Rockstar diesen Kurs mit echter finanzieller und technischer Unterstützung fortsetzt, statt nur PR zu betreiben, könnte FiveM tatsächlich zu einer viel bunteren Plattform werden – und das dürfte auch als Blaupause für die geplante GTA-6-Modding-Zukunft ziemlich spannend sein.

Zur Originalquelle (RockstarINTEL) →

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