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Konsolen

Star Wars: Galactic Racer überrascht mit Roguelike-Tiefe statt reinem Arcade-Trubel

Hype-Meter
78%
30. July 2026 · IGN Articles ·

Wer bei einem Star-Wars-Rennspiel bloß an schnelle Runden und Podracer-Nostalgie gedacht hat, wird von Star Wars: Galactic Racer eines Besseren belehrt. IGN durfte die Kampagne bereits anspielen und zeigt sich überrascht davon, wie viel strategische Tiefe hinter dem rasanten Tempo steckt. Statt klassischer Rennstrecken-Abfolge wartet ein waschechtes Roguelike-Gerüst: Jeder Durchlauf ist ein Lauf durch die unterirdische Galactic League, bei dem man nach einer Niederlage komplett von vorn beginnt.

Entwickelt wird das Spiel von Fuse Games – einem Studio, das von ehemaligen Burnout-Köpfen gegründet wurde – und erscheint am 6. Oktober 2026 für PS5, Xbox Series X|S und PC. In der Story übernimmt man die Rolle von Shade, einem Piloten mit persönlicher Rechnung gegen den herrschenden Champion Kestar Bool, der seine Machtposition in der Liga schamlos ausnutzt. Auf dem Weg durch verschiedene Rennformate – von klassischen Runden über Kopf-an-Kopf-Duelle bis zu brutalen Eliminator-Rennen, bei denen regelmäßig der Letzte rausfliegt – sammelt man Galactic Credits, mit denen sich Fahrzeugteile, Fähigkeiten und Upgrades kaufen lassen. Genau dieses Belohnungssystem sorgt laut mehreren Vorschauen für den Sog, den man sonst eher aus Kartenspiel-Rogulikes kennt.

Andere Fachmedien bestätigen den positiven Ersteindruck von IGN. <cite index="2-1,2-2,2-3,2-4">Galactic Racer wird als das Rennspiel beschrieben, das Star-Wars-Fans seit Racer Revenge auf der PS2 im Jahr 2002 vermisst haben, mit echter struktureller Tiefe unter der Arcade-Oberfläche.</cite> Auch Xbox Wire und Game Informer loben die überraschend filmreife Inszenierung der Kampagne sowie die Belohnungs-Spirale des Runs. Nicht jeder ist jedoch restlos begeistert: TheGamer kritisiert, dass die legendären Podracer aus den Prequels in der Story-Kampagne komplett fehlen und stattdessen nur im separaten Arcade-Modus sowie in Nachstellungen klassischer Szenen wie dem Boonta-Eve-Classic-Rennen auftauchen – für Fans des Original-Genreklassikers ein spürbarer Wermutstropfen, auch wenn die neuen Fahrzeugklassen wie Skim-Speeder mit cleveren Mechaniken überzeugen können.

🗣️ Einschätzung der Redaktion

Uns gefällt, dass Fuse Games nicht einfach ein weiteres Arcade-Racer-Einerlei mit Star-Wars-Lack abliefert, sondern mit dem Roguelike-Ansatz tatsächlich frischen Wind ins Rennspiel-Genre bringt. Dass die Podracer dabei aus der Hauptkampagne ausgeklammert wurden, verstehen wir aus Fan-Sicht nicht ganz – gerade sie sind schließlich das emotionale Herzstück der Marke. Trotzdem: Wenn die Community-Stimmen aus den bisherigen Previews stimmen, könnte hier im Oktober ein echter Überraschungshit für Genrefans lauern.

Zur Originalquelle (IGN Articles) →

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