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Konsolen

FF7 Revelation: Größer als Rebirth – aber Director will "Open-World-Müdigkeit" vermeiden

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78%
25. July 2026 · IGN Articles ·

Nach Final Fantasy 7 Remake und Rebirth steht mit Revelation der große Schlusspunkt der Trilogie an – und Regisseur Naoki Hamaguchi macht schon jetzt klar, dass die Ambitionen gewaltig sind. Im Gespräch mit Eurogamer erklärte er, dass die Spielwelt noch einmal deutlich über Rebirth hinauswächst. Spieler:innen sollen künftig sogar aus der Luft mit dem Luftschiff Highwind nahtlos über die gesamte Karte fliegen und praktisch überall landen können, ohne durch Ladebildschirme oder Fortschrittssperren ausgebremst zu werden. Damit wird aus den bislang getrennten, wenn auch offenen Gebieten von Rebirth erstmals eine wirklich zusammenhängende, planetenweite Spielwelt.

Doch genau diese Ankündigung weckt gemischte Gefühle – schließlich war das Open-World-Design von Rebirth selbst schon ein Reizthema. <cite index="1-1">Rebirths offene Welt war ein Kritikpunkt am 2024er-Rollenspiel, trotzdem soll Revelation eine noch größere Welt bekommen als Rebirth</cite>. Hamaguchi zeigt sich dieser Problematik erstaunlich bewusst: <cite index="12-4">Es gebe aktuell sehr viele Open-World-Spiele auf dem Markt, weshalb die Idee einer 'Open-World-Müdigkeit' für ihn ein sehr wichtiges Konzept sei</cite>. Persönlich kennt er das Problem sogar aus eigener Erfahrung: <cite index="12-1">Er wisse, wie es sich anfühlt, in eine offene Welt geworfen zu werden, ohne zu wissen, wohin man gehen soll</cite>. Deshalb soll Revelation trotz seiner schieren Größe deutlich klarer führen als der Vorgänger – <cite index="12-3">weil die Welt noch größer sei als in Rebirth, sei es umso wichtiger, genügend Orientierung zu bieten, damit niemand Probleme hat, das Spiel zu genießen</cite>.

Dass dieses Versprechen nötig ist, zeigt ein Blick auf die Reaktionen zu Rebirth: Fachpresse und Fans bemängelten seinerzeit vor allem die vom Roboter-Sidekick Chadley gesteuerten Sammel- und Turm-Mechaniken. So kritisierte etwa PC Gamer, dass <cite index="24-4,24-5">der nervige Chadley ständig mit seinen 'World Intel'-Aufgaben unterbrach, die kaum mehr als banale Fleißarbeit waren – etwa das Scannen von Materialien oder das Erklimmen der obligatorischen Open-World-Türme</cite>, was sich <cite index="24-6">eher wie vorgehaltene Schlüssel anfühlte als wie spannende Erkundung</cite>. Genau an diesem Punkt scheint Square Enix nachgebessert zu haben: Bereits vor einigen Monaten kursierten Berichte, wonach der dritte Teil <cite index="25-2">die repetitiven Türme und Schreine zugunsten der einzigartigen Minispiele reduzieren soll</cite>. In der Community ist die Stimmung entsprechend gespalten – manche fordern schlicht, dass Chadley als Figur verschwinden soll, während andere betonen, dass sämtliche Sammelaufgaben ohnehin optional waren und das Spielgefühl eines klassischen JRPG-Abenteuers ausmachten. Zusätzliche Brisanz bekommt die Ankündigung dadurch, dass Revelation im Frühjahr 2027 laut Square Enix erstmals gleichzeitig für PS5, Xbox Series X/S, Nintendo Switch 2 und PC erscheinen soll – ein deutlicher Bruch mit der bisherigen PlayStation-exklusiven Strategie der Reihe.

🗣️ Einschätzung der Redaktion

Wir finden es bemerkenswert, dass ein Studio öffentlich zugibt, das eigene Vorgänger-Design habe ermüdet – das zeugt von Selbstkritik, die man in der Branche selten hört. Trotzdem bleibt die Ankündigung 'noch größer als Rebirth' ein Widerspruch in sich, wenn man gleichzeitig gegen Open-World-Müdigkeit ankämpfen will: Ob Square Enix hier wirklich Dichte statt Fülle liefert, entscheidet sich erst, wenn wir selbst durch Mideel und Wutai fliegen. Unsere Prognose: Die Highwind-Freiheit wird das Highlight, aber ob Chadleys Turm-Erbe wirklich verschwindet, glauben wir erst, wenn wir es sehen.

Zur Originalquelle (IGN Articles) →

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