Anzeige
← ZURÜCK ZUM FEED
Konsolen

Avatar Legends: The Fighting Game im Test – vom Cancel-Fluch zum FGC-Liebling?

Hype-Meter
72%
23. July 2026 · IGN Articles ·

Es ist die Art von Geschichte, die man sich im Gaming-Business kaum ausdenken könnte: Ein Spiel wird angekündigt, fällt der Streichliste eines Studios zum Opfer, gilt monatelang als tot – und feiert dann doch noch seinen Release. Genau das ist Avatar Legends: The Fighting Game passiert. Ursprünglich von Maximum Entertainment entwickelt, wurde das Projekt fallengelassen, bevor sich das kleine Team Gameplay Group International des Titels annahm und ihn quasi aus der Asche wiederauferstehen ließ. Am 23. Juli 2026 ist der 1-gegen-1-Prügler nun für PC, PS5, Xbox Series X|S und Switch erschienen – und die Reaktionen sprechen für sich.

Spielerisch setzt Avatar Legends auf handgezeichnete 2D-Animationen im Stil der Zeichentrickserien und ein Kampfsystem, das komplett um das sogenannte Flow-Mechanikum herum gebaut ist: Wer die Taste gedrückt hält, weicht automatisch Angriffen aus und sammelt dabei Energie für stärkere Spezialmoves und cinematische Super-Attacken – wird der eigene Flow-Meter jedoch komplett aufgebraucht, gerät man in einen verwundbaren „Unbalanced“-Zustand. IGN hebt in seinem Test genau diese Flexibilität hervor und lobt das Spiel als Traum für Fighting-Game-Fans mit vielfältigem Kämpferroster. Zum Start treten zwölf Charaktere an, darunter Aang, Korra, Zuko, Katara, Toph, Sokka, Azula, Zaheer, Feuerlord Ozai und Kyoshi – ergänzt durch Support-Charaktere und ein für 2026 geplantes DLC-Jahr mit fünf weiteren Kämpfern wie Iroh, Ty Lee, Lin Beifong und Bolin.

In der Fachpresse kommt das Spiel überraschend gut weg: Auf Metacritic und OpenCritic pendelt sich der Wertungsschnitt bei rund 81 Punkten ein, was den Titel aktuell zum bestbewerteten Fighting Game des Jahres 2026 macht. <cite index="27-1,27-2">TheGamer vergab 4,5 von 5 Sternen und lobte die exzellenten Kampfmechaniken, die beeindruckende Optik und den überraschend umfangreichen Story-Modus, auch wenn das etwas zu schmale Roster und die Balance Abzüge bringen.</cite> Auch TechRaptor, DualShockers und Game8 zeigten sich begeistert von der Liebe zum Detail und der spielerischen Tiefe. Allerdings gibt es auch deutlich kritischere Stimmen: <cite index="27-10">Noisy Pixel vergab mit 5,5 von 10 die bislang niedrigste Wertung und bemängelte die „rushed“ wirkende Präsentation sowie ein „homogenes“ Kämpferroster.</cite> Auch <cite index="18-4">der schwache Story-Modus und das komplette Fehlen grundlegender Optionen wie Schwierigkeitsgrade für die KI machen das Spiel für Casual-Fans der Serie schwer empfehlenswert</cite>, wie es in einem Test hieß – für Fighting-Game-Puristen sei es dagegen genau das Richtige. In der Community wird ebenfalls diskutiert, ob zwölf Kämpfer plus Support-System wirklich genug Abwechslung bieten, gerade weil zwei Slots auf Avatar-Zustand-Varianten von Aang und Korra entfallen.

🗣️ Einschätzung der Redaktion

Wir finden es bemerkenswert, dass ein einst totgeglaubtes Lizenzspiel am Ende zu einem der besten Fighting Games des Jahres werden konnte – das zeigt, wie viel Herzblut hier reingeflossen ist. Das Flow-System klingt nach einer der spannendsten Neuerungen im Genre seit Langem, auch wenn der schmale Umfang zum Start und der schwache Story-Modus berechtigte Kritikpunkte sind. Für Avatar-Fans, die vor allem ein episches Story-Erlebnis erwarten, könnte es eine Enttäuschung geben – Fighting-Game-Nerds sollten aber definitiv genauer hinschauen.

Zur Originalquelle (IGN Articles) →

💬 Was denkst du dazu?

Lass uns gerne wissen, was du zu dieser Meldung meinst — sei dabei fair und respektvoll.